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Nachbericht 1. FBL Herren - 13. Spieltag

  • Autorenbild: Jonas Henschler
    Jonas Henschler
  • 23. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Wer hat gespielt? SC DHfK Leipzig vs. Blau-Weiß 96 Schenefeld – 4:5

Floor Fighters Chemnitz vs. MFBC Leipzig - 5:6 n.V.

Unihockey Igels Dresden vs. SC Potsdam – 5:4

ETV Piranhhas Hamburg vs. UHC Weißenfels – 2:3

SSF Dragons Bonn vs. Berlin Rockets – 10:4


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Was war los am letzten Spieltag des Jahres?

Kurz vor dem Fest der Liebe hat sich die Floorball-Bundesliga nochmal von ihrer besten Seite gezeigt und das heißt in diesem Fall: knappe Partien! Vier von fünf Partien wurden mit nur einem Tor Unterschied entschieden. Auch an der Tabellenspitze ging es mal wieder rund, jede Woche scheint sich ein anderer Club kurzzeitig als Weihnachtsstern aufzuspielen, bevor er wieder vom Himmel geholt wird... aber was war denn jetzt los?

Was ging im Keller ab? In Dresden wurde nicht nur Floorball gespielt, sondern auch ein bisschen Weihnachten gefeiert, mit Kommentatoren im festlichen Look und einem ersten Drittel, welches eher an den Verdauungsspaziergang nach dem Gänsebraten erinnerte. 1:0 führten die Igels gegen den SC Potsdam, mehr Schneegestöber als Spieltempo.

Doch das zweite Drittel brachte Bewegung ins Spiel. Potsdam drehte das Spiel und führte plötzlich 4:3. Doch dann kam der Moment: Der Potsdamer Torhüter bekam den Ball nicht los, verlor ihn, doch direkt in die Kelle des Gegners. Dort stand man bereit, bedankte sich artig, passte und traf. Ausgleich!

In der 57. Minute war es dann Michal Strachota, der das entscheidende Geschenk unter den Baum legte. 5:4, drei Punkte für die Igels und ein kleiner Hoffnungsschimmer im Tabellenkeller.


Welche Partie sorgte für die größte Überraschung?

Schenefeld gegen Leipzig. Auf dem Papier klar, auf dem Feld? Ganz anders. Blau-Weiß 96 hat dem SC DHfK Leipzig gezeigt, dass man auch als Underdog zubeißen kann. Die Schenefelder holten sich tatsächlich den Sieg gegen den Favoriten und Leipzig muss sich fragen, ob man sich da vielleicht schon zu sehr auf den Weihnachtsbraten gefreut hat. Ein Sieg für die Mentalität und ein Geschenk für alle, die Spannung in der Liga lieben.


Wer durfte vom Weihnachtswunder an der Tabellenspitze träumen?

Die Chemnitzer Floor Fighters hatten das Christkind fast schon in der Kabine, sieben Sekunden fehlten ihnen zum Sprung an die Spitze. Sieben. Sekunden.

Dabei sah es zur Spielmitte nach einem besinnlichen Abend aus: Trotz Ausfällen mehrerer Stammkräfte, darunter die finnischen Scorer Hana und Kyykoski sowie Goalie Thieme, spielte Chemnitz den MFBC Leipzig phasenweise an die Wand und führte 3:0. Vielleicht zu souverän, denn plötzlich war Leipzig da, in sechs Minuten zurück zum 3:3.

Das Spiel wogte, die Fighters gingen wieder in Führung, hielten bis zur letzten Spielminute und dann: Empty Net, Powerplay. Leipzig traf 7 Sekunden vor Schluss. In der Overtime dann die kalte Dusche, Leipzig holt sich den Extrapunkt durch Radim Kühnel.


War auch der Rekordmeister im Weihnachtsmodus?

Der UHC Weißenfels trat gegen den ETV Hamburg an, beide mit viel Energie. Im ersten Drittel gab’s gleich vier Tore, 2:2, dann allerdings war im Mittelabschnitt so viel los. Keine Tore, keine Strafen, keine Aufregung.

Doch im letzten Drittel ging's wieder zur Sache. Hamburg drückte, schnürte den UHC förmlich ein, hatte Chancen ohne Ende, aber kein Glück im Abschluss. Der einzige Treffer in diesem Drittel ging auf das Konto der Gäste, 3:2 für Weißenfels.

Alle Tore sehenswert, alle hart erarbeitet. Der UHC bleibt im Rennen und Hamburg kann sich zumindest über eine starke Leistung trösten, auch wenn es am Ende keine Punkte gab.


Und jetzt?

Jetzt ist erstmal Weihnachtszeit. Die Liga macht eine kreative Pause, Zeit für Plätzchen, Pausen und Power-Naps. Wir wünschen euch frohe Feiertage, erholt euch gut, bleibt gesund und dann sehen wir uns im neuen Jahr wieder. Mit frischen Beinen, neuen Geschichten und hoffentlich genauso vielen tollen Toren wie am letzten Spieltag.


🎄 Frohes Fest und bis bald auf und neben dem Floorball-Feld!


Foto: Christiane Döge

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