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Rückblick auf die Damen-Bundesliga

Autorenbild: Lukas Müller
Lukas Müller
vor 12 Minuten
2 Min. Lesezeit

Wer hat gespielt?

Dümptener Füchse vs. UHC Sparkasse Weißenfels 4:5

SSF Dragons Bonn vs. Floorball BB United 4:1

ETV Lady Piranhhas Hamburg vs. Red Devils Wernigerode 4:3 n.PS.

Floor Fighters Chemnitz vs. MFBC Leipzig 1:13

 

Füchse beißen sich an den Cats die Zähne aus!

Die Überraschung des Spieltags gab es in Dümpten. Nach dem Spiel gegen Leipzig verlieren die Füchse zum zweiten Mal zuhause, diesmal nehmen die Weißenfelserinnen die Punkte mit. Ohne Vanessa Weikum und mit dünn besetztem Kader trat der UHC Sparkasse Weißenfels die weite Reise an. Trotzdem kamen die Gäste besser ins Spiel und gingen verdient in Führung. Sie spielten mit viel Ballbesitz und ließen die Füchse dem Ball hinterherlaufen. Die sonst so torgefährliche Offensive der Dümptenerinnen kam vor allem in der ersten Hälfte kaum zu Chancen, und die Cats nahmen trotz der Personallage mutig viele Abschlüsse aus dem Spiel heraus.

Mit der Zeit wechselte die Ballbesitzhoheit, die Füchse hatten den Ball nun häufiger. Mehr Abschlüsse sprangen dabei aber nicht heraus, denn Weißenfels verteidigte diszipliniert und ließ die Offensive der Füchse nie ins Spiel kommen. Sechs Minuten vor dem Ende stellten die Füchse auf 6 gegen 5 um, und die erste Konsequenz war ein weiteres Gegentor. 2:5, eine Mammutaufgabe für die letzten fünf Minuten. Wie es hätte laufen können, zeigte dann Anna-Lena Best: Binnen 30 Sekunden traf sie zweimal, neue Hoffnung für die letzten zweieinhalb Minuten. Den Abwehrriegel der Weißenfelserinnen überwanden die Füchse trotzdem nicht mehr, und die Cats holten den zweiten Sieg der Saison.

Für die Füchse ist das ein klarer Dämpfer im Kampf um Platz zwei. Als Nächstes geht es nach Berlin. Weißenfels empfängt zuhause das Tabellenschlusslicht aus Chemnitz.

 

Harter Kampf im direkten Duell endet im Penaltyschießen!

Die Tabellennachbarn Hamburg und Wernigerode trennten sich erst nach 70 Minuten und sieben Penaltys, ein Duell auf Augenhöhe. Die Red Devils rutschen damit auf Platz sieben, einen Punkt hinter den Lady Piranhhas. Mit nur zehn Feldspielerinnen angereist, taten sich die Wernigeröderinnen anfangs schwer, und die Gastgeberinnen gingen im ersten Drittel folgerichtig in Führung. Die erste Überzahl des Spiels brachte die Gäste dann auf die Anzeigetafel, und auch die erste eigene Führung ließ nicht lange auf sich warten.

Früh im Schlussabschnitt glich Hamburg nach einem individuellen Aufbaufehler wieder aus. Riana Mena König wollte mit ihrem dritten Punkt für die Entscheidung zugunsten der Red Devils sorgen, doch die Hamburgerinnen hatten auch darauf eine Antwort. So kam es zur ersten Verlängerung der Saison, und da auch dort keine Siegerin gefunden wurde, musste das Penaltyschießen entscheiden. Vier Versuche der Red Devils scheiterten an Leonie Korth, die Lady Piranhhas überwanden Jacqueline Fiedler im Tor der Wernigeröderinnen zweimal. Der Extrapunkt bleibt damit in Hamburg.

Am nächsten Spieltag empfangen die Lady Piranhhas Bonn zuhause, die Red Devils bekommen Besuch vom Tabellenführer aus Leipzig.

 

Foto: Matthias Kuch


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