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Das Wochenende der großen Entscheidungen!

  • Autorenbild: Lukas Müller
    Lukas Müller
  • vor 24 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Wer wird deutscher Meister der Damen?

Die Entscheidung fällt und zwar an diesem Wochenende. Holt sich der MFBC Leipzig das zweite Double in Folge und krönt eine dominante Saison mit dem zweiten Meistertitel in Serie? Oder gelingt den ETV Lady Piranhhas Hamburg das Kunststück, zweimal in Leipzig zu gewinnen und eine ganze Saison in einem einzigen Wochenende zu krönen?

Spiel eins hat bereits gezeigt, wie eng und intensiv diese Serie ist. Beide Teams agieren defensiv hochdiszipliniert und lassen kaum klare Chancen zu, jeder Fehler kann das Spiel entscheiden. Vor eigenem Publikum dürften die Leipzigerinnen noch einmal eine Schippe drauflegen. Die Halle wird brennen.

Spiel zwei steigt am Samstag um 13:00 Uhr. Gewinnen die Lady Piranhhas, folgt am Sonntag um 12:00 Uhr das alles entscheidende Spiel drei, beide in Leipzig.

 

Wer holt sich den direkten Aufstieg?

Die VfL Red Hocks Kaufering haben im ersten Finalspiel ein gewaltiges Ausrufezeichen gesetzt. Ein 10:2 auswärts in München. Die Bilanz in dieser Saison steht damit bei vier Spielen, vier Siegen für Kaufering. Nun soll vor heimischem Publikum der direkte Wiederaufstieg perfekt gemacht werden.

Für den FBC München ist die Ausgangslage klar: Sie müssen so ziemlich alles besser machen als in Spiel eins. Doch abgeschrieben ist dieses Team noch lange nicht, alle drei Duelle der regulären Saison wurden durch ein einziges Tor entschieden. Vielleicht ist da noch was drin.

Spiel zwei steigt am Samstag um 18:00 Uhr in Kaufering. Bei einem Münchner Sieg folgt Spiel drei am Sonntag um 16:00 Uhr.

 

2:0 – setzen sich beide Favoriten durch?

In beiden Halbfinalserien führen die besser platzierten Teams mit 2:0. Doch die Serie ist noch lange nicht vorbei, der dritte Sieg ist bekanntlich der schwerste.

Die Hamburger haben über weite Strecken der bisherigen Spiele ihre unfassbaren Qualitäten gezeigt und trotzdem denkbar knapp verloren. Das soll sich in eigener Halle ändern. Die ersten 15 Minuten aus Spiel zwei könnten dabei der Schlüssel sein: 4:0 stand es zu diesem Zeitpunkt. Wenn Hamburg so in eine Partie startet, wird es für jeden Gegner schwer.

Im anderen Halbfinale will der MFBC Leipzig so schnell wie möglich ins Finale einziehen. Die ersten beiden Spiele überzeugten vor allem durch das Passspiel und eine konzentrierte Defensive. Mit der kurzen Reise und vielen Fans im Rücken wollen die Jungs den Deckel draufmachen.

Doch die Herren des SC DHfK Leipzig kämpfen zurück und das mit einem Handicap. Noah Wolbold, Rookie des Jahres, wurde im Nachgang der Ereignisse aus Spiel drei in Bonn für ein Spiel gesperrt und fehlt am Samstag. Eine große Aufgabe wird damit noch größer. Positiv zu vermerken: Paul Lorenz und Johann Fohrenkamm, die ebenfalls in das Verfahren involviert waren, wurden nicht gesperrt und stehen uneingeschränkt zur Verfügung.

Für beide Serien gilt: Die Heimteams werden alles daran setzen, sich ein mögliches Spiel fünf zu erarbeiten. Gespielt wird jeweils am Samstag um 18:00 Uhr und am Sonntag um 16:00 Uhr.

 

Hat hier jemand schwedisches Finale gesagt?

Auch abseits der deutschen Playoffs lohnt sich ein Blick auf den Floorball-Kalender. Martin Brückner, ehemaliger deutscher Nationaltrainer, steht mit den Damen des FBC Kalmarsund im Finale der schwedischen SSL. Gespielt wird in der legendären Avicii Arena in Stockholm. Bully ist um 11:30 Uhr, und das Beste daran: Der Stream ist für alle kostenlos verfügbar. Einfach auf den Link klicken und am Samstagmittag Spitzenfloorball mit deutscher Beteiligung genießen.

 

Foto Matthias Kuch


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