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Rückblick Herrenbundesliga - Playoffs

  • Autorenbild: Jonas Henschler
    Jonas Henschler
  • vor 23 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Wer hat gespielt?

Playoffs 1. Liga - Halbfinale

MFBC Leipzig vs. SC DHfK Leipzig – 6:4 MFBC Leipzig vs. SC DHfK Leipzig – 4:2


UHC Sparkasse Weißenfels vs. ETV Piranhhas Hamburg – 2:1 UHC Sparkasse Weißenfels vs. ETV Pirnahhas Hamburg – 7:6 n.PS.


Playoffs 2. Liga – Finale

FBC München vs. VfL Red Hocks Kaufering – 2:10


Das Leipziger Derby, auf Sparflamme (?)

Zunächst zum vermeintlichen Highlight: dem Stadtderby zwischen dem Mfbc Leipzig und dem SC DHfK Leipzig. Nach zwei Spielen steht es 2:0 für das in Leipzig schon etabliertere Team, dem MFBC Leipzig.

Was sehen wir? Der Mfbc Leipzig lebt aktuell von Kontern und bestraft Fehler eiskalt. Und der Gegner spielt mit. Und hier liegt das Problem: Der SC DHfK Leipzig kommt nicht gefährlich vors Tor. Da steckt mehr drin, da haben wir diese Saison schon mehr gesehen. Stattdessen fühlte es sich streckenweise nach Sparflamme an.

Besonderer Nebenaspekt am Rande: Kapitän Svenson Hoppe? Fehlte am Samstag. Er coachte das Damen-Finale. Respekt für die Entscheidung, da muss genügend Vertrauen in das eigene Team bestehe und wie man sieht, reicht es aus.

Die bange Frage vor Spiel 3: Macht der Mfbc Leipzig jetzt den Sack zu? Oder erwacht der SC DHfK endlich aus seinem Dämmerschlaf und erzwingt ein weiteres Spiel?


Weißenfels macht wieder Weißenfels-Sachen

Wenn es einen Kandidaten für das holprige Playoffs des Jahres gibt, dann ist es der UHC Weißenfels. Und nein, wir ersparen uns das Klischee: "Weißenfels macht eben Weißenfels-Sachen." Aber dieses Wochenende war anders. Anders im Sinne von: dominierend, effektiv.

Schauen wir auf Spiel 1: Wenig Tore, lange 0:1-Rückstand durch einen sehenswerten Treffer von Paar (Hamburg). Weißenfels? Kommt nur in Überzahl durch F. Böttcher zum Ausgleich. Sogar eine 3:5-Überzahlsituation ließen sie ungenutzt, eigentlich ein Fatal für wichtige Spiele. Doch dann, als alle auf Verlängerung tippten, führten die Weißenfelser einen Einschlag blitzschnell aus. Januševskis legt quer, diesmal aber zu Tim Böttcher und der legt kaltblütig ins Tor. Sieg.

Spiel 2: Hamburg kommt hungrig, geht schnell 0:4 in Führung. Nach dem zweiten Drittel steht es 3:5. Die Aufholjagd beginnt. Fast fünf Minuten vor Schluss führen die Hamburger noch 3:6, drei Tore Vorsprung! Jetzt sicher runterspielen.. Doch Weißenfels macht wieder seine Sachen: Hytönen gleicht 18 Sekunden (!) vor Schluss zum 6:6 aus.

Dann Verlängerung, nichts passiert. Penalty-Schießen.... Erst in der zweiten Runde der Schützen verwandelt Julius Teichert den Matchball. Und Hamburg kann nicht abwehren. 2:0 für Weißenfels.

Spielerisch mag das nicht immer überzeugt haben. Aber wenn du zweimal in Folge solch ein Comback ablieferst, kann man dann noch von Glück sprechen? . Wir sind gespannt, was am nächsten Wochenende passiert. Ganz durch ist das Ding noch lange nicht.


München vs. Kaufering, ein 2:10

Kurz und schmerzlos: Im Zweitliga-Finale zwischen dem FBC München und den VFL Red Rocks Kaufering gab es ein sehr deutliches Ergebnis. 2:10 für Kaufering. Das ist kein Spiel, das ist eine Ansage. Die Kauferinger starteten dermaßen druckvoll, dass München nur schwer in die Spur zurück fand. Am kommenden Wochenende entscheidet sich wer seinen Startplatz in der 1. Bundesliga wieder sicher zurück hat.


Was sagen die Zahlen der Zuschauenden?


  • in Leipzig: 279 und 199

  • in Weißenfels: 378 und 433

  • in München: 457


Auf den ersten Blick: München vorn, Weißenfels solide, Leipzig naja. Aber wir wollen fair bleiben. In Leipzig trafen zwei Lokalrivalen aufeinander. Da erwartet man volle Hütten. 279 am Samstag? Das ist etwas mau. Allerdings muss man beachten, dass zeitgleich die Damen des MFBC's ihr erstes Finalspiel in Schenefeld absolvierten, da waren ja auch Fans mit.

Der Sonntag mit nur 199 Zuschauern sieht auf Papier auch nicht besser aus. Hier spielte aber die Hallenbegrenzung mit rein (Schulsporthalle, maximal 199 Plätze). Leider also nicht so aussagekräftig. Dennoch, ist da Luft nach oben im Stadtderby!

In Weißenfels sind mit 378 und 433 in Ordnung. Und München ist mit 457 der Spitzenreiter des Wochenendes!


Wir hoffen natürlich, dass es dieses Wochenende noch mehr in die Hallen bewegt, zu diesem spannenden Spielen! Foto: Henriette Engelhardt

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