Saisonabschluss 2025/26: Weißenfels holt sich den 18. Titel, München kehrt zurück
- Jonas Henschler

- vor 5 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Die Bundesligasaison 2025/26 ist nun vorbei. Mit einem kleinen zeitlichen Verzug wollen wir euch dies natürlich nicht vorenthalten. Weißenfels holt sich den 18. Meisterschaftstitel und der FBC München mischt kommender Saison wieder oben mit.

Wer hat gespielt?
Playoff - Finale
(3/5) UHC Sparkasse Weißenfels vs. MFBC Leipzig– 4:5
(4/5) UHC Sparkasse Weißenfels vs. MFBC Leipzig– 7:3
Playoff-Finale: Leipzig wehrt sich, Weißenfels zeigt Nervenstärke
Im Best-of-5-Finale standen sich der UHC Sparkasse Weißenfels und der MFBC Leipzig gegenüber. Zwei Spiele waren bereits absolviert, als es zum dritten Aufeinandertreffen kam, mit einer besonderen Vorgeschichte.
Denn Weißenfels musste auf zwei Stammspieler verzichten: Kapitän Niklas Blanke (LINK) und Verteidiger Jan Berbig (LINK) erhielten nachträglich aus dem 2. Finalspiel eine rote Karte, die jeweils eine Geldstrafe sowie zwei Spiele Sperre zur Folge hatte. Spannend zu sehen, wie Weißenfels diesen Verlust kompensieren würde.
Spiel 3: UHC Sparkasse Weißenfels - MFBC Leipzig 4:5
Weißenfels musste sich erstmal zurechtfinden mit seinen beiden Ausfällen um Blanke und Berbig. Ein hungriges Leipzig wartete, nach zwei Spielen wollten sie sich nicht noch einmal geschlagen geben. Vor rund 850 Zuschauenden konnte der MFBC den UHC mit einem Tor Unterschied bezwingen.
Spiel 4: UHC Sparkasse Weißenfels - MFBC Leipzig 7:3
Die Niederlage? Für den UHC wieder ein Weckruf, seine Dominanz zu zeigen. Zweimal hintereinander in Weißenfels zu gewinnen ist schließlich eine Seltenheit. Am Samstag konnte Weißenfels den Sack nicht zumachen, also musste Sonntag noch ein Spiel her. Und was soll man sagen: Während des Spiels hatte man nicht das Gefühl, dass der MFBC das Spiel noch drehen könnte. Weißenfels baute seinen Sicherheitsabstand immer weiter aus, sodass am Ende nichts mehr passieren konnte. Mit 7:3 und dieser Serie ist der UHC Sparkasse Weißenfels verdient Deutscher Meister 2026, der 18. Meisterschaftstitel der Vereinsgeschichte.
Besonderheit der Serie
Wenn es letztes Wochenende keinen Entscheidung gegeben hätte, wäre die Serie erstmal für eine Woche unterbrochen gewesen, da kommendes Wochenende unter anderem die Nationalmannschaft der Herren tagt. Dort sehen sich auch einige Spieler der Serie wieder.
Relegation: München meldet sich zurück
FBC München vs. SC Potsdam – 6:7
Damit begrüßen wir den FBC München nach einem Jahr zweiter Liga zurück in der 1. Bundesliga. Potsdam, auf Wiedersehen!
Das Spiel 2 begann wie das erste Spiel: Potsdam in Rückstand. München versenkte jeden Schuss gnadenlos. Und Potsdam kämpfte sich zurück. Dieses Mal mit dem Unterschied, dass dies auch erfolgreich war. Dann war die Serie ausgeglichen und ein Spiel am Sonntag musste her.
Potsdam startete überraschend gut in die Partie, konnte lange die Oberhand halten, doch gab nach und nach das Spiel an die Münchner ab. München gelang es besser zu verteidigen, und Potsdam konnte sich zwar gut festsetzen, aber dann fehlte die Balance und München kam zu Kontern, die Potsdam einfach nicht gründlich genug verteidigte.
Deshalb darf der FBC München in der kommenden Saison wieder in der 1. Bundesliga mitspielen – herzlichen Glückwunsch!
Tschüssi!
Damit verabschieden wir uns mit der Berichterstattung der Bundesligasaison 2025/26. Wir hoffen, dass wir euch diese Saison etwas unterhalten konnten.
Wenn ihr Feedback habt, Anregungen, Verbesserungen, Hinweise oder uns unterstützen wollt, in welcher Art auch immer, dann nehmt gerne Kontakt mit uns auf, entweder über unsere Instagramseite oder per E-Mail an wideanddeep@gmx.de.
Zudem wollen wir Danke sagen: an euch, die unsere Beiträge lesen und verbreiten. An alle FotografInnen, die ihre Bilder kostenfrei zur Verfügung stellen. An alle, die in Vereinen tätig sind, an SchiedsrichterInnen und SpielerInnen, die alles auf sich nehmen und an alle FunktionärInnen, die daran arbeiten, unsere geliebte Sportart weiterzubringen.
Regeneriert euch gut!
Fotos: H. Engelhardt



Kommentare