FD Pokal Damen und Herren – Achtelfinale
- Jonas Henschler

- vor 5 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

Wer hat gespielt?
Damen
MFBC Leipzig II vs. SG Frankfurt/ Mainz – 8:2
SG STV Sedelsberg/ ETV Hamburg vs. Dümptener Füchse – 1:15
FBC München vs. SSF Dragons Bonn – 2:5
BSV Roxel vs. MFBC Leipzig – 2:18
Floor Fighters Chemnitz vs. UHC Sparkasse Weißenfels – 4:10
Herren
Frankfurt Falcons vs. SSF Dragons Bonn – 5:8
FBC München vs. VfL Red Hocks Kaufering – 5:6
Unihockey Igels Dresden vs. Red Devils Wernigerode – 8:3
SC Potsdam vs. Floor Fighters Chemnitz – 3:12
Achtelfinale, aber ohne Krawall? Wo bleibt die Pokal-Magie?
Tja, Freunde des gepflegten Floorballs, wir sind mittendrin im Achtelfinale des Deutschland-Pokals, aber das große Chaos, das der Pokal so gerne verspricht, lässt (noch) auf sich warten. Die Sensationen? Fehlanzeige. Stattdessen: Verlegungen über Verlegungen! Der Winter meint’s nicht gut mit dem Spielplan und so mussten bei den Damen gleich drei, bei den Herren vier Spiele vertagt werden.Die Nachholspiele könnten am 25.01.2026 steigen.
Wer hoppelt denn da zurück aufs Parkett?
Alte Hasen, junge Trikots! Der MFBC Leipzig II hat sich für das Pokalspiel gegen die SG Frankfurt/ Mainz mal eben ein Retro-Bundesliga-Gefühl gegönnt. Gespickt mit erfahrenen Spielerinnen, unter anderem einer Andrea Gerdes, die man sonst eher in Rot-Weiß (also im UHC Weißenfels-Dress) kennt, war das Aufgebot ein echtes "Who’s who" vergangener Spielzeiten.Zum Spiel selbst: Leider kein Stream, aber die Drittelstände verraten etwas. 5:0, 1:0, 2:2. Das klingt nicht nach Zitterpartie, sondern nach souveräner Abgeklärtheit. Erfahrung siegt eben.
Wo war denn dann die große Spannung?
Beim Herren-Bundesligaduell Potsdam gegen Chemnitz vielleicht? Klingt auf dem Papier nach Pokalkracher, auf dem Feld war’s eher ein einseitiger Tanz. Potsdam legte zwar los und erzielte das 1:0, Doch "Wer führt, verliert", dachten sich die Chemnitzer, reisten mit voller Kapelle an und drehten das Spiel im Handumdrehen.Potsdam? Musste ohne seine finnischen Top-Scorer Mettovaara und Makkonen auskommen und das merkte man. Mit nur zwei Reihen gestartet, wirkte der Defensivverbund überfordert, und Chemnitz nutzte jede Lücke gnadenlos.Drittelstände? 1:5, 1:4, 1:3 – da bleibt nicht viel Platz für Spannung.
Doch die große Spannung fand man im Zweitliga-Duell!
Das bayrische Zweitligaduell sorgte wie immer für spannung von Minute eins an. Beide Teams schenken sich nichts und jeder zentimeter des Feldes wird hart bearbeitet. Auch der Spielverlauf spricht die gleiche Sprache. Zu keinem Zeitpunkt kann sich ein Team mit mehr als einem Tor absetzen, es folgt immer der Ausgleich durch das andere Team. Zu keiner der beiden Drittelpausen befindet sich ein Team in Führung. Insgesamt gehen die Münchner vier Mal in Führung. Auch die erste Führung des Tages der Kauferinger wird durch den FBC egalisiert. Doch dann folgt die Szene des Spiels. Im Spielaufbau geraten zwei Münchner aneinander und der Ball springt in den Highslot und direkt in die Kelle von Miro Akerlund. Dieser lässt sich nicht zweimal bitten und netzt 13 Sekunden vor Spielende zum Sieg. Danach die Freude grenzenlos bei den Gästen. Wie schon im Ligaspiel setzen sich die Kauferinger denkbar knapp durch. Für die Jungs vom Lech ist es nun das zweite Pokalviertelfinale in Folge.
Foto: Arian Trützschler






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