Matchbälle für Bonn und Dümpten
- Lukas Müller

- vor 1 Tag
- 2 Min. Lesezeit

Wer hat gespielt?
SSF Dragons Bonn vs. MFBC Leipzig 3:2
Dümptener Füchse vs. ETV Lady Piranhhas Hamburg 6:4
Dragons schocken Leipzig!
Die an Tabellenplatz fünf platzierten SSF Dragons Bonn holen sich Spiel eins zuhause gegen die Hauptrundensiegerinnen. In einer umkämpften Partie auf Augenhöhe spielen die Leipzigerinnen ein kontrolliertes Auswärtsspiel, doch die bessere Effizienz haben die Dragons auf ihrer Seite.
Die Partie startet optimal für die Gäste. Der vierte Abschluss bringt den ersten Treffer. Generell halten die Dragons gut mit und erarbeiten sich einige eigene Abschlüsse, doch die Kontrolle über Ballbesitz und Chancen liegt beim den Hauptrundensiegerinnen. Im zweiten Abschnitt folgt der Doppelschlag der Dragons, zwei Zuordnungsfehler der Gäste, zwei Treffer der Bonnerinnen. So geht es in den letzten Abschnitt.
Dort erhöhen die Leipzigerinnen den Druck enorm. Es spielen nur noch die Gäste, Bonn verteidigt mit allem, was sie haben. Folgerichtig gelingt der Ausgleich, doch Leipzig will mehr und erhöht den Druck auf das Bonner Tor weiter. Bonn blockt jeden Schuss und macht es den Gästen unglaublich schwer. Dann, in der letzten Minute: Leipzig im Aufbau, ein leicht ungenauer Pass, Wiesje Wischer schnappt sich das Spielgerät, lässt die letzte Gegenspielerin stehen und trifft in die kurze Ecke. 3:2, 33 Sekunden vor dem Ende. Die Dragons sichern sich Matchbälle gegen die Hauptrundensiegerinnen.
Die Damen des MFBC, nach zwei spielfreien Wochen, stehen nun mit dem Rücken zur Wand. Nächste Woche geht die Serie nach Leipzig, wo die Leipzigerinnen beide Spiele gewinnen müssen, um das Finale zu erreichen. Am Ostersamstag um 15:00 Uhr geht diese Serie in ihre nächste Runde.
Füchse bestätigen ihre Form und holen sich Matchbälle!
Auch in der zweiten Halbfinalserie geht das schlechter platzierte Team der Hauptrunde in Serienführung. Das Spiel lebt von schnell wechselnden Ballbesitzen und Kontern, viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Auch wenn das erste Drittel torlos endet, ist die Partie intensiv geführt.
Den Torregen eröffnet Wiona Jürgens: Ein Ball, den Hamburg nicht klären kann, landet in ihrer Kelle und in der Konsequenz im Tor. Auch der Ausbau der Führung ist sehenswert, Freischlag, Bogenlauf, Tor. Anna-Lena Best trifft platziert in den Winkel zum 2:0. Mit diesen Treffern ist das Toreschießen eröffnet, und so fallen sechs Tore im Mittelabschnitt.
Auch im letzten Drittel sind die Füchse schlicht konsequenter als die Lady Piranhhas und erarbeiten sich so die 5:2-Führung. Die Hamburgerinnen geraten stark unter Druck, kommen durch mehr und bessere Abschlüsse noch einmal auf 5:4 heran, doch eine defensive Nachlässigkeit erstickt jede Hoffnung im Keim. 6:4 für die Füchse in Spiel eins.
Auch hier setzt sich das Team im Spielrhythmus gegen das Team mit zwei Wochen Pause durch. Nun geht die Serie nach Hamburg, wo die Füchse einen weiteren Sieg für den Einzug ins Finale brauchen. Spiel zwei findet am Samstag um 16:00 Uhr statt.
Foto: Florian Buechting



Kommentare