top of page

Play-Off Viertelfinale Teil 1

  • Autorenbild: Lukas Müller
    Lukas Müller
  • vor 23 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit


Wer hat gespielt?

UHC Sparkasse Weißenfels vs. Dümptener Füchse 4:8

SSF Dragons Bonn vs. Red Devils Wernigerode 4:2

 

 

Die Füchse werden der Favoritenrolle gerecht!

Anders als der Stream im Hochkantformat und hinter einem Tor vermuten lässt, sind wir in den Play-offs der Damen-Bundesliga angekommen. Die Dümptener Füchse mussten für das erste Spiel der Viertelfinalserie nach Weißenfels reisen. Dort wollten die Füchse vor allem eines: keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen lassen und zwei Matchbälle mit nach Dümpten nehmen.

Doch das erste Zeichen setzten die Weißenfelserinnen. Ein schnell ausgespielter Konter der beiden besten Scorerinnen des Teams brachte die frühe 1:0-Führung. Die Füchse spielten unbeirrt weiter und wurden gefährlicher. Durch gezielten Druck im Aufbau der Gastgeberinnen kamen sie zu schnellen und gefährlichen Abschlüssen, so fiel auch der Ausgleich zum 1:1. Danach litt die Weißenfelser Abwehr vor allem an Zuordnungsproblemen: Die Tore zwei und drei für die Füchse sahen nahezu identisch aus und lebten von einem gezielten Pass in den Slot, wo Best jeweils ungedeckt einschieben konnte.

Der Arbeitstag von Sophie Reber im Weißenfelser Tor endete früh. Die Cats gingen nach 6:23 Minuten im letzten Drittel beim Stand von 2:7 auf sechs Feldspielerinnen, alles oder nichts. Am Ende gewannen die Gastgeberinnen zwar das Schlussdrittel, doch am Erfolg der Füchse war nicht zu rütteln. Die Dümptenerinnen haben nun zwei Matchbälle in eigener Halle, um ins Halbfinale einzuziehen. Für die Weißenfelserinnen gilt es vor allem, die defensive Zuordnung zu überdenken, bevor es Richtung NRW geht. Spiel zwei findet am Samstag um 13:30 Uhr in Dümpten statt.

 

Bonn zu effizient für die Red Devils!

Nachdem die Red Devils in der regulären Saison beide Spiele gegen die Bonnerinnen für sich entscheiden konnten, zogen sie in Spiel eins den Kürzeren. Mit gerade einmal zwei Reihen reisten die Wernigeröderinnen in die alte Bundeshauptstadt. Dass sie auch mit kleinem Kader in Bonn erfolgreich sein können, hatten sie selbst vor einigen Wochen beim Ligaspiel mit elf Feldspielerinnen bewiesen.

Was lief diesmal anders? Ganz klar: der Wille der Dragons. Sinnbildlich dafür steht das erste Tor der Partie, ein Ball kommt von der Mittellinie in Richtung Tor, die Torhüterin kann ihn nicht festhalten, und keine Verteidigerin der Red Devils fühlt sich zuständig. Wiesje Wischer nimmt das dankend an und schiebt zum 1:0 ein. Die Dragons generierten über das gesamte Spiel deutlich mehr Abschlüsse und hatten die Qualität, diese auch in Tore umzumünzen.

Einen kleinen Ausrutscher gab es dann doch im Bonner Spiel: Ein ungefährdeter ruhender Ball in der eigenen Ecke fand den Weg in die Kelle von Hayley-Jane Tropschug, die allein im Slot stand und nur noch einschieben musste. Am Ende gingen die Dragons verdient als Sieger aus der Partie hervor und haben nun zwei Chancen im Harz, das Halbfinalticket zu lösen. Spiel zwei steigt am Samstag um 16:00 Uhr in Wernigerode.

 

Foto: Matthias Kuch


Kommentare


bottom of page