top of page

Rückblick auf den 10. Spieltag der Damen

  • Autorenbild: Lukas Müller
    Lukas Müller
  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Wer hat gespielt?

UHC Sparkasse Weißenfels vs. SSF Dragons Bonn 8:6

 

Floor Fighters Chemnitz vs. ETV Lady Piranhhas Hamburg 2:7

 

Floorball BB United vs. Dümptener Füchse 5:10

 

MFBC Leipzig vs. Red Devils Wernigerode 8:1

 

Welches Spiel war ein wahres Torspektakel?

 

Ganz klar: Weißenfels gegen Bonn. Dabei deutete nach den ersten 20 Minuten wenig auf einen offenen Schlagabtausch hin. Beppler-Alt brachte die Dragons in Führung, Leonie Vogt glich umgehend aus ,1:1 zur ersten Pause.

Im zweiten Drittel nahm die Partie dann Fahrt auf. Beide Teams agierten offensiver, der sprichwörtliche Ketchupflascheneffekt setzte ein. Bonn zog zunächst auf 3:1 und 4:2 davon, doch Weißenfels konterte mit einem Doppelschlag zum Ausgleich. Es folgten zwei weitere Treffer der Dragons, ehe die Cats erneut verkürzten. 5:6 nach 40 Minuten, eine klare Torexplosion im Vergleich zum Auftaktdrittel.

Im Schlussabschnitt schien Bonn kurz davor, die Punkte mitzunehmen und sich Luft zur unteren Tabellenhälfte zu verschaffen. Doch das letzte Drittel gehörte den Gastgeberinnen, zweimal Vanessa Weikum sowie Anne Berbig drehten die Partie zum 8:6-Heimsieg. Für Weißenfels sind es wichtige Zähler im Kampf um Platz vier. Für Bonn ein Rückschlag, nur noch drei Punkte Vorsprung auf Rang sechs und bereits sechs Punkte Rückstand auf die Top 3.

 

Wer hat besonders geglänzt?

In Berlin sorgte Johanna Zoberbier für Aufsehen. Beim Debüt für Floorball BB United steuerte sie zwei Tore und zwei Vorlagen bei. Gegen die Dümptener Füchse verlief der Beginn wie erwartet. Dümpten mit viel Ballbesitz, Berlin tief stehend und auf Konter lauernd. Der erste Konter saß, Zoberbier traf mit ihrem ersten Abschluss zur Führung.

Die Füchse blieben spielbestimmend, fanden jedoch kaum zu klaren Abschlüssen. Im zweiten Drittel dann eine kuriose Szene. Direkt nach dem Bully zog Dümpten die Torhüterin und agierte im 6-gegen-5. Der Effekt blieb aus, stattdessen schlug Berlin erneut per Konter zu, Zoberbier mit dem Doppelpack. Mit effizientem Umschaltspiel erspielten sich die Gastgeberinnen eine überraschende 4:2-Führung nach 40 Minuten.

Im letzten Drittel platzte der Knoten bei den Füchsen. Die Berliner Defensive hielt dem Druck nicht stand, acht Gegentore folgten. Am Ende steht eine starke Leistung von BB United über 40 Minuten und ein deutlicher Einbruch im Schlussabschnitt. Dümpten entgeht zwar einer Überraschung, muss aber an der Entscheidungsfindung im Ballbesitz arbeiten. Für Berlin bleibt die Erkenntnis: Mit Zoberbier hat man eine Stürmerin verpflichtet, die sofort Akzente setzt.


Foto:  Katrin Schilling


Kommentare


bottom of page