top of page

Interview zum Final4

  • Autorenbild: Lukas Müller
    Lukas Müller
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Noch gut einen Monat bis sich die Blicke der Floorballwelt zum zweiten mal nach Zwickau zum Final4 richten. Wir konnten noch einmal mit Paul Morgenroth als Teil des Organisationsteams über die Planung, die Veränderungen und das Event im ganzen sprechen.



In einem Monat ist es soweit: Wie fühlt sich die heiße Phase der Vorbereitung an, ist schon Routine drin?

Die heiße Phase fühlt sich intensiv an – aber kontrolliert. Natürlich steigt der Puls, wenn es in die letzten Wochen geht. Viele Details greifen jetzt ineinander: Spielplanung, Technik, Volunteers, Rahmenprogramm. Routine hilft enorm, weil wir die Abläufe kennen. Gleichzeitig bleibt jedes Final4 ein eigenes Projekt mit eigener Dynamik. Diese Mischung aus Erfahrung und Spannung macht die Phase gerade besonders.


Was unterscheidet das kommende Final4 vom letzten Jahr?

Letztes Jahr war viel "Pionierarbeit." Wir mussten uns Dinge erarbeiten, ausprobieren, teilweise improvisieren. Dieses Jahr gehen wir strategischer ran. Wir haben früher geplant, klarer priorisiert – und auch bewusste Entscheidungen getroffen, zum Beispiel keine sinnfreien, großen Rabattaktionen zu fahren, nur um kurzfristig Zahlen zu pushen. Wir wollen Qualität statt Aktionismus. Für den Zuschauer wird es dadurch runder laufen, stimmiger wirken, spannender sein!


Welche Highlights wird es geben, die es so noch nicht gab?

Wir investieren zunächst deutlich mehr in die Präsentation in der Halle – Licht, Ablauf, Dramaturgie. Es soll sich größer anfühlen, professioneller, näher an internationalen Top-Events. Außerdem wird das Rahmenprogramm erweitert. Ganz gezielt um die 3 Nations Youth Challenge mit je einem teilnehmenden Team aus Deutschland, Österreich und Polen. Die Spiele finden Freitag und Sonntag statt. Wir wollen, dass sich das ganze Wochenende wie ein Event anfühlt – nicht nur wie 6 Spiele. Rund herum gibt es viel Neues zu sehen, was wir noch nicht 100% spoilern möchten. Der Zuschauer soll staunen.


Was ist der Reiz daran, das Final4 auszurichten?

Weil es das Schaufenster unseres Sports ist. Wenn wir wollen, dass Floorball ernst genommen wird, müssen wir solche Events liefern. Das Final4 ist die Bühne – für die Spieler, aber auch für uns als Organisatoren. Es ist die Chance zu zeigen, was möglich ist und auf welchem Level wir in Deutschland Events ernst nehmen wollen.


Wovon profitiert ihr konkret vom letzten Jahr?

Von Fehlern. Ganz klar. Letztes Jahr hat uns die parallele Organisation von vielen neuen Baustellen extrem viel Kraft gekostet, weil Prozesse noch nicht sauber aufgesetzt waren. Jetzt haben wir feste Strukturen, klarere Zuständigkeiten und realistischere Zeitpläne. Das klingt banal, ist aber entscheidend.


Was sind die Herausforderungen in diesem Jahr?

Der Spagat zwischen Anspruch und Budget. Wir wollen mehr und besser liefern als im Vorjahr, gleichzeitig müssen wir wirtschaftlich sauber arbeiten. Und natürlich steigt auch die Erwartungshaltung – intern wie extern.


Was sind die Ziele für 2026?

Sportlich packende Spiele, wirtschaftlich ein solides Ergebnis – und organisatorisch ein Event, das als Referenz, als Vorzeigeevent taugt. Wenn man nach dem Wochenende sagt: „So muss ein Final4 aussehen“, dann haben wir viel richtig gemacht, denke ich.


Was wünscht ihr euch?

Eine volle Halle und eine fesselnde Atmosphäre. Nicht nur Zuschauer – sondern Stimmung. Das Event lebt am Ende nur davon.


Warum sollte man das Final4 in Zwickau nicht verpassen?

Weil man hier die Qualität sieht, die der deutsche Floorball aktuell verdient hat. Weil wir ein Event schaffen und geschaffen haben, was wie jedes Jahr einzigartig in der Umsetzung wird. Und weil so viele Leute aus der Szene an einem Ort zusammenkommen. Das passiert eben nur einmal im Jahr.


Wie läuft der Ticketverkauf?

Solide. Wochenendtickets laufen gut, was uns freut, weil es zeigt, dass viele das ganze Erlebnis wollen. Wir setzen im Vorfeld bewusst nicht auf künstliche Preisschlachten – wir wollen ein wertiges Produkt.


Drei Worte?

Leidenschaft. Intensität. Richtungsweisend.


Was möchtest du der Community mitgeben?

Kommt nach Zwickau. Unterstützt eure Teams, unterstützt unsere wertvolle Planung. Und zeigt, dass unser Sport mehr ist als eine Randsportart. So ein Event lebt von der Energie in der Halle – und die kommt von EUCH!


Foto: Jonas Henschler

Kommentare


bottom of page