Wer zieht ins Finale ein?
- Lukas Müller

- 1. Mai
- 2 Min. Lesezeit

Aus 2:0 wird 2:2 und das gleich zweimal. Wie schon im vergangenen Jahr gehen beide Halbfinals in die volle Distanz. Spiel fünf. Das Endspiel vor dem Endspiel. Und beide Male spielen die Teams, die zuerst gewinnen konnten zuhause. Die Bühne ist bereitet.
MFBC oder DHfK – wer vertritt Leipzig im Finale?
Lange sah alles nach einer klaren Sache aus. Die Herren des MFBC führten in Spiel vier mit 3:0, das Finalticket schien zum Greifen nah. Doch der SC DHfK bewies Moral, kämpfte sich zurück und zwang den Hauptrundensieger in die Verlängerung. Mehr Spannung geht nicht. Ein abgefälschter Ball von der Mittellinie entschied das Spiel und plötzlich steht alles auf Anfang.
Beide Heimspiele hat der SC DHfK gewonnen. Das Momentum, die Fans, der Glaube, all das spricht für die Gäste in Spiel fünf. Und doch hat der MFBC einen entscheidenden Vorteil. Sie kennen dieses Gefühl. Im vergangenen Jahr standen sie in der exakt gleichen Situation, mussten im Halbfinale in Bonn in Spiel fünf und bestanden die Aufgabe. Erfahrung zählt, wenn es wirklich drauf ankommt.
Nun wollen die Jungs des MFBC mit ihren Fans im Rücken den letzten Schritt ins Finale gehen. Spiel fünf dieser hochspannenden Serie steigt am Samstag um 16:00 Uhr.
Bringt Hamburg das Momentum ins Ziel?
Auch das zweite Halbfinale geht über die volle Distanz. Die ETV Piranhhas Hamburg haben nach zwei Heimsiegen das Momentum auf ihrer Seite, doch nun müssen sie es dorthin tragen, wo es am schwersten ist: nach Weißenfels.
Denn wenn es eine Mannschaft gibt, die genau solche Momente kennt und liebt, dann der UHC Sparkasse Weißenfels. Zuhause, auf Gerflor, vor eigenem Publikum. Hier haben die Weißenfelser unzählige enge Spiele gewonnen. Es winkt das fünfte Finale in Folge und das insgesamt 23. Finale in der Vereinsgeschichte. Eine Zahl, die für sich spricht.
Und doch, die Hamburger haben auch in Weißenfels zweimal starke Leistungen gezeigt und sind beide Male denkbar knapp als Verlierer vom Feld gegangen. Genau diese Leistung ins Ziel zu bringen. Das ist die Aufgabe. Es wäre das zweite Finale der Vereinsgeschichte überhaupt. Samstag um 19:00 Uhr fällt die Entscheidung.
Wir sind mehr als gespannt, wer sich die beiden Finalplätze sichert und damit die Chance auf die Meisterschaft wahrt. Zwei Spiele, zwei Schicksale.
Foto: Linus Persson



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