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Pokalwochenende: Jetzt steigen die Bundesligisten ein

Autorenbild: Lukas Müller
Lukas Müller
vor 10 Minuten
2 Min. Lesezeit

Die dritte Pokalrunde steht an, bei Herren und Damen. Ab jetzt sind auch die Bundesligisten dabei und mischen die Karten auf dem Weg zum Final4 in Potsdam neu. Es gibt Derbys, direkte Ligaduelle und Platz für Underdog-Geschichten, an diesem Wochenende ist also für jeden etwas dabei :)

Wir schauen auf zwei Herrenspiele, die es in sich haben. In der dritten Runde spielt Platz eins gegen Platz zwei und Platz drei gegen Platz vier der Bundesliga-Tabelle. Zwei dieser vier Teams sind danach raus.

 

Igels gegen MFBC, die zweite!

Dieses Duell kennen wir aus der vergangenen Woche. Die Paarung bleibt, die Halle wechselt. Die Igels empfangen die Leipziger zum zweiten Mal in Folge in Dresden. Das Ligaspiel ging 10:6 an Dresden und wurde über die Spielkontrolle entschieden. Keine Sekunde lang lagen die Leipziger vorn. Das will der MFBC korrigieren, wenn die Chance aufs Final4 leben soll.

In der Tabelle trennt beide ein Punkt, die Igels stehen mit 14 auf Platz drei, der MFBC mit 13 auf Platz vier. Dazu ein Blick auf die Zahlen:

  • Erzielte Tore pro Spiel: Igels 6,6 | MFBC 5,9

  • Gegentore pro Spiel: Igels 4,4 | MFBC 4,6

  • Topscorer: Patrik Rozkovec (Igels) 24 Punkte | Mark-Oliver Bothe (MFBC) 15 Punkte

Beide haben zehn Tore erzielt. Rozkovec legt dazu 14 Treffer auf, Bothe fünf, in einem Spiel weniger. Die drei punktbesten Igels, Rozkovec, Jakub Pecha und Tomas Nushart, kommen zusammen auf 52 Punkte. Beim MFBC sind es mit Bothe, Radim Kühnel und Svenson Hoppe 34.

Auch im Pokal kennen sich beide. Im Viertelfinale der Vorsaison gewann der MFBC in Dresden klar mit 8:2. Die Igels sind dreimal in Folge im Viertelfinale ausgeschieden und wollen endlich ins Final4. Wer hier verliert, hat nach dem ersten Spiel Feierabend.

 

Pokalsieger gegen Spitzenreiter!

Größer wird es in dieser Runde kaum. Der Pokalsieger aus Weißenfels, aktuell Zweiter, empfängt den Tabellenführer aus Holzbüttgen. Bisher hat in dieser Saison erst ein Team die DJK geschlagen, und das war der UHC. Am ersten Spieltag gab es ein Overtime-Spektakel mit dem besseren Ende für Weißenfels. Seitdem hat Holzbüttgen jedes Spiel gewonnen und einen Grund, damit jetzt aufzuhören, sieht die DJK nicht.

Beide Teams stehen bei 18 Punkten, Holzbüttgen hat dafür ein Spiel weniger gespielt und ein Torverhältnis von 53:31 gegenüber 54:40.

  • Erzielte Tore pro Spiel: Holzbüttgen 7,6 | Weißenfels 6,8

  • Gegentore pro Spiel: Holzbüttgen 4,4 | Weißenfels 5,0

  • Topscorer: Jarno Pensikkala (Holzbüttgen) 17 Punkte | Markuss Januševskis (Weißenfels) 15 Punkte

Hinter Pensikkala folgt bei der DJK Kapitän Nils Hofferbert mit 16 Punkten. Niko Latvakoski hat 11 Tore erzielt, genauso viele wie Hannes Kowalewicz in Weißenfels, der auf 14 Punkte kommt. Personell gibt es bei der DJK eine gute Nachricht. Krystof Manour, der Center der ersten Reihe um Hofferbert, wurde nach der Roten Karte gegen Leipzig für die Liga gesperrt. Im Pokal darf er spielen.

Es ist das fünfte direkte Pokalduell der beiden. Die bisherigen vier gingen alle an Weißenfels, zuletzt in der Vorsaison im Achtelfinale mit 8:6 zuhause. Auch diesmal hat der UHC Heimrecht. Holzbüttgen hat in dieser Saison noch nichts anbrennen lassen, im Pokal gegen Weißenfels aber noch nie gewonnen. Kann Weißenfels weiter an der erneuten Titelverteidigung arbeiten oder räumt Holzbüttgen den Pokalsieger aus dem Wettbewerb? Sonntag 13 Uhr gibt es die Antwort.

 

Foto: Christiane Dröge


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